Tschechien und Polen entwickeln Radpanzer

Tschechien und Polen arbeiten gemeinsam an der Entwicklung neuer Militärtechnik.

Husar (Foto: ČTK)Husar (Foto: ČTK) Die tschechische Firma Tatra Defence Vehicle (TDV) und das polnische Unternehmen H. Cegielski-Poznań haben gemeinsam einen neuen Radpanzer vom Typ Husar 4x4 entwickelt. Das Fahrgestell wird von dem tschechischen Autounternehmen Tatra Trucks geliefert. „Der Impuls für das Projekt des neuen Fahrzeugs Husar war das gemeinsame Interesse der Holding Czechoslovak Group und der polnischen Gesellschaft H. Cegielski-Poznań für eine engere Zusammenarbeit. Außerdem bemüht sich Cegielski-Poznań, die Produktion von spezialisierter Militärtechnik wiederaufzunehmen, in der sie früher mehr als 80 Jahre erfolgreich tätig war“, führte der Sprecher der Czechoslovak Group, Andrej Čírtek, an. TDV gehört der Holding an.

Die Produktion des Husar-Fahrzeugs soll das polnische Staatsunternehmen H. Cegielski-Poznań gewährleisten. Laut dem Armeeblatt Armádní noviny ist Husar ein Radpanzer mit hoher Geländetauglichkeit erreicht. Das Fahrzeug ist für sechs Personen bestimmt und sein Gefechtsgewicht liegt bei 13,5 Tonnen. Außerdem soll der Panzer eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichen. Ein Vorteil des Fahrzeugs ist die vielfältige Einsetzbarkeit, es kann daher auch von der Polizei und vom Rettungsdienst verwendet werden.

Tatra Defence Vehicle spezialisiert sich auf die Entwicklung, Produktion und Modernisierung von Panzerfahrzeugen für Kunden im In- und Ausland. Die Firma sorgt unter anderem für die Herstellung, Wartung und Reparaturen der Radpanzer Pandur II. Zusammen mit dem Unternehmen Tatra Trucks, das vorwiegend Fahrwerke produziert, arbeitet sie an der Herstellung des Radpanzers Titus.