Nachrichten „Grenze verbindet“ - Zukunftsfonds ruft Jahresthema 2015 aus

14-11-2014 13:27 | Till Janzer

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds hat sein Thema für das Jahr 2015 ausgerufen. Unter dem Titel „Grenze verbindet“ wird der Fonds im kommenden Jahr besonders Projekte fördern, die engere Beziehungen zwischen Tschechen und Deutschen schaffen. Immer noch würden im Grenzgebiet Orte existieren, in denen die Menschen – symbolisch gesagt – mit dem Rücken zueinander stünden, sagten die Geschäftsführer des Fonds, Tomáš Jelínek und Joachim Bruss.

In diesem Jahr unterstützt der Zukunftsfonds besonders das Engagement von Vereinen und Bürgerinitiativen bei der Drogenprävention. In der ersten Hälfte dieses Jahres waren 20 entsprechende Projekte bewilligt worden, sie wurden insgesamt mit über 100.000 Euro gefördert.

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Tschechien nimmt 80 Flüchtlinge laut dem EU-Türkei-Abkommen auf

26-07-2016 09:07 | Markéta Kachlíková

Tschechien wird 80 syrische Flüchtlinge aus den Flüchtlingslagern in der Türkei anhand des EU-Türkei-Abkommens aufnehmen. Dies bestätigte die Sprecherin des tschechischen Innenministeriums, Hana Malá, am Dienstag der Tageszeitung Lidové noviny. Das genaue Datum wurde nicht genannt. Laut dem Regierungsbericht über die Migration sollen die Syrer bis Ende Oktober in Tschechien ankommen. Tschechien habe bereits Listen der interessierten Personen erhalten, sie würden derzeit von Sicherheitsdiensten überprüft, berichtet Lidové noviny. Laut dem Flüchtlingsabkommen vom März soll die Türkei die nach Griechenland illegal eingereiste Migranten der EU abnehmen, dafür dürfen Syrer aus den Flüchtlingslagern in der Türkei legal nach Europa. Bisher wurden etwa 800 Flüchtlinge im Rahmen des Abkommens umgesiedelt. 

Das Wetter am Dienstag, 26. Juli

25-07-2016 19:05 | Markéta Kachlíková

Am Dienstag ist es in Tschechien nach Frühnebel meist leicht bewölkt bis bewölkt. Im Tagesverlauf örtlich mit Schauern oder auch Gewittern, vereinzelt mit heftigen Regenfällen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei Werten zwischen 25 und 29 Grad Celsius. In Höhenlagen um 1000 Meter werden maximal 21 Grad Celsius erreicht. 

Polizeibericht: Kriminalität in Tschechien sinkt

25-07-2016 19:02 | Markéta Kachlíková

Die Kriminalität in Tschechien ist im ersten Halbjahr 2016 um 11,6 Prozent gesunken. Die Polizei hat insgesamt 115.314 Straftaten registriert. Die Zahl der bisher aufgeklärten Fälle liegt bei 43,5 Prozent, das ist der gleiche Anteil wie im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Statistiken wurden am Montag von der Polizei veröffentlicht. Von Januar bis Juni wurden in Tschechien 7735 Gewalttaten gemeldet, das waren 737 Fälle weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der leichteren Delikte ging zurück. Im vergangenen Jahr sank die Kriminalität hierzulande um 14,2 Prozent auf insgesamt 247.628 Straftaten. Gründe dafür sind laut der Polizei das ökonomische Wachstum, die sinkende Arbeitslosenrate, der höhere Lebensstandard und eine bessere Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. 

Christliche Iraker aus Tschechien finden Kirchenasyl in Herrnhut

25-07-2016 18:58 | Markéta Kachlíková

Siebzehn Mitglieder einer irakischen Großfamilie, die nach der Zurückweisung ihres Asylantrags in Deutschland nach Tschechien abgeschoben werden sollten, leben derzeit in Herrnhut in Sachsen. Die dortige Evangelische Brüder-Unität hat ihnen ein zeitbegrenztes Kirchenasyl erteilt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur ČTK mit Berufung auf die Sächsische Zeitung. Grund für die Erteilung des Kirchenasyls ist laut der Kirchengemeinde die drohende Abschiebung zurück in den Irak, die für die Christen eine lang andauernde Haft, Folter oder gar den Tod nach sich ziehen kann. Die Familie war gemeinsam mit weiteren Irakern christlichen Glaubens im Februar in einem Projekt der tschechischen Regierung aus dem Irak ausgeflogen worden. Da sie sich in Tschechien aber nicht willkommen fühlten, waren sie nach Sachsen weitergereist und hatten in Deutschland Asyl beantragt. 

Bayern-Basketballer verpflichten Center Balvín

25-07-2016 18:00 | Markéta Kachlíková

Der tschechische Basketballer Ondřej Balvín wechselt zum Basketball-Bundesliga FC Bayern München. Der Center kommt vom spanischen Spitzenclub Baloncanestro Sevilla und erhält beim deutschen Meister von 2014 einen Vertrag bis 2018 mit einer Option für ein weiteres Jahr. Er werde für das Team mit seinem Enthusiasmus, seiner Präsenz und seiner Athletik eine wertvolle Verstärkung sein, sagte FCBB-Geschäftsführer Marko Pesic. Der 23-jährige tschechische Nationalspieler meinte, seine Stärke sei das Pick and Roll, sicherlich auch der Dunking, dazu Rebounds und gute Defense - das seien die Dinge, mit denen er der Mannschaft helfen wolle. 

Erste tschechische Sportler ziehen ins olympische Dorf

25-07-2016 17:06 | Markéta Kachlíková

Die ersten tschechischen Sportler sind in das olympische Dorf in Rio de Janeiro gezogen. Unter den ersten Athleten waren die Kanuten Kateřina Kudějová a Jiří Prskavec, die auch mit großen Medaillen-Chancen angereist sind. Im Unterschied zu manchen anderen Delegationen hat sich das Team Tschechiens über keine großen Mängel bei der Ausstattung ihrer Unterkünfte beschwert. Alles sei relativ in Ordnung. Die Zimmer seien vorbereitet, man könne dort wohnen, es gebe keine großen Probleme, teilte Tomáš Houska vom Nationalteam der Nachrichtenagentur ČTK mit. 

Frankreichs Staatspräsident am Mittwoch zu Besuch in Tschechien erwartet

25-07-2016 16:03 | Markéta Kachlíková

Der französische Präsident François Hollande wird am Mittwoch Tschechien besuchen. Dies teilte der tschechische Präsidentensprecher am Montag via Twitter mit. In Prag trifft Hollande unter anderem mit seinem tschechischen Amtskollegen Miloš Zeman und mit Premier Bohuslav Sobotka zusammen. Geplante Gesprächsthemen sind die Terroranschläge in Europa, die Flüchtlingskrise sowie die Zukunft der EU nach dem Brexit. Das französische Staatsoberhaupt hatte bereits in der vergangenen Woche einen Besuch in Tschechien und in weiteren vier europäischen Ländern geplant. Die Reise wurde wegen des Terroranschlags in Nizza abgesagt, bei dem 84 Menschen getötet wurden. 

Irakische Piloten beenden Ausbildung in Tschechien

25-07-2016 15:01 | Markéta Kachlíková

Insgesamt 31 irakische Hubschrauberpiloten haben am Montag ihre Ausbildung in Tschechien abgeschlossen. Sie verbrachten mehr als ein Jahr hierzulande und wurden auf dem Flugübungsgelände in Pardubice / Pardubitz ausgebildet. Die Kosten wurden vom Irak getragen. Derzeit wird über die Ausbildung einer weiteren Gruppe verhandelt, die im Herbst zum Kurs nach Tschechien kommen könnte. Die Maßnahmen sollen den Irak im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützen. Wie Verteidigungsminister Martin Stropický (Ano) vor Journalisten sagte, soll in wenigen Wochen auch ein Ausbildungsteam aus Tschechien in den Irak fliegen. Es wird bis Ende 2017 dortige Piloten im Umgang mit Kampfflugzeugen vom Typ Aero L-159 ausbilden, die die Tschechische Armee an den Irak verkauft hat. 

Außenministerium verlängert Abwarnung vor Türkei-Reisen

25-07-2016 14:09 | Markéta Kachlíková

Das tschechische Außenministerium verlängert seine Abwarnung vor Reisen in einige Regionen der Türkei. Die Warnung wurde nach dem Putschversuch herausgegeben. Wie die Sprecherin Irena Valentová mitteilte, hat eine Arbeitsgruppe des Ministeriums am Montag über die Verlängerung entschieden. Die Touristen sollen auch weiterhin Istanbul, Ankara und den Südosten der Türkei meiden. Das Außenministerium empfahl ihnen, sich in Hotelkomplexen aufzuhalten. Es warnte davon ab, in größere Städte zu reisen. 

Innenministerium: Extremistische Szene ist ruhiger

25-07-2016 12:49 | Markéta Kachlíková

Die extremistische Szene in Tschechien ist im zweiten Quartal ruhiger geworden. Politische Subjekte hätten nach dem Abklingen der Flüchtlingskrise keine neuen Themen gefunden, mit denen sie ihre Anhänger mobilisieren würden. Rechtsextreme wurden außerdem durch interne Streitigkeiten gespaltet. Dies ergibt sich aus dem aktuellen Bericht über den Extremismus, der vom tschechischen Innenministerium am Montag veröffentlicht wurde. Die einzige wichtige Begebenheit, die die extremistische Szene beeinflusst hat, sei das Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU gewesen. Rechtsextreme, islamfeindliche und migrationsfeindliche Subjekte hätten den Brexit als einen Sieg den Nationalismus über dem europäischen Multikulturalismus begrüßt, informiert das Innenministerium. 

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